VITA

Adrian Durm wurde in Ellwangen/Jagst, Süddeutschland geboren. Er ist Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs, erster Preisträger des Internationalen Marco Fiorindo Wettbewerb in Turin und Gewinner der Gold Medaille beim Internationalen Musikwettbewerb Svirel (Slowenien). Langjährige Förderung erhielt er von der renommierten Studienstiftung des deutschen Volkes. An der HfMT Köln schloss er sowohl den Master-Studiengang „Saxophon Solo“ bei Prof. Daniel Gauthier (2015), als auch den Masterstudiengang „Kammermusik“ (2017) mit der Bestnote 1,0 ab. Empfehlungen erhielt er zudem als Kammermusiker durch Ulrich Isfort (Minguet Quartett), Günter Pichler (Alban Berg Quartett) und Premysl Vojta (Gewinner des ARD-Wettbewerbs).

 

Im Alter von 10 Jahren erhielt Adrian Durm seine ersten Unterrichtsstunden durch den ungarischen Klarinettisten Miklos Staubach, um später seinen musikalischen Werdegang bei dem kanadischen Saxophonisten Normand DesChênes fortzusetzen. Bevor er 2009 in die weltbekannte Saxophonklasse von Prof. Daniel Gauthier in Köln aufgenommen wurde, war er Mitglied des Kexo-Sax-Quartetts, mit welchem er verschiedene nationale Wettbewerbe gewann und in zahlreichen wichtigen Spielstätten ganz Deutschlands auftrat. Er ist mehrfacher erster Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ sowohl in der Solo- als auch Kammermusik-Wertung.

 

Aufgrund seiner musikalischen und technischen Fertigkeiten, die er zielorientiert und stetig verbessert, erhielt er bereits zahlreiche Stipendien, beispielsweise durch die „Deutsche Stiftung Musikleben“ oder durch das Kultusministerium im Rahmen des „Tag der Talente Berlin“. Von 2009 bis 2012 förderte ihn die Manfred-Theodora-Schurr Stiftung aus Aalen, bis er schließlich Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes wurde. Während seines Studiums nahm er unter anderem an Projekten namhafter Orchester wie der „Jungen Deutschen Philharmonie“, der Kammerphilharmonie Neuss oder der Bergischen Symphoniker teil. Diese ermöglichten u.a. Auftritte in der Kölner Philharmonie im Rahmen des „Acht Brücken“ Festivals und in der Alten Oper in Frankfurt. Zudem wurde er 2013 zur Teilnahme im Orchester des Schleswig-Holstein-Musikfestival eingeladen. Mit dem Saxophonkonzert von Alexandre Glazounov konzertierte er im Juli 2016 solistisch mit der Westdeutschen Sinfonia unter Leitung von Dirk Joeres.

 

Mit dem 2010 gegründetem Xenon Saxophonquartett konzertiert er inzwischen auf der ganzen Welt (u.a. Malta International Music Festival, Les Musicales de Grillon/Frankreich) und konnte im Oktober 2014 den 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb Marco Fiorindo (Turin) in der Kategorie Kammermusik gewinnen. Die Förderung der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung ermöglichte es den Musikern bereits auf dem Euregio Musikfestival und in der Nordwestdeutschen Philharmonie aufzutreten. Sie engagieren sich auch im sozialen Bereich, wie etwa im Rahmen des Yehudi Menuhin–LiveMusicNow Köln e.V. in Form von Konzerten an Schulen und anderen sozialen Einrichtungen. Als Stipendiat der Studienstiftung wurde Adrian Durm im November 2015 gemeinsam mit dem Xenon Saxophonquartett für ein Konzert im Beethovenhaus Bonn auserwählt. Für September 2016 erhielt er zudem ein Stipendium für eine einwöchige Musikerresidenz im Gerhart-Hauptmann-Haus auf Hiddensee. Zu den weiteren Highlights zählt der Auftritt im Gerry-Weber-Stadion Halle (NRW-Sommernacht der Landesregierung), bei dem das Quartett solistisch mit der Nordwestdeutschen Philharmonie vor rund 6000 Konzertbesuchern zu hören und auch im Fernsehen (WDR) zu sehen war. Zuletzt gewann das Quartett im März 2017 das Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs und einen Sonderpreis der Marie-Luise Imbusch-Stiftung Lübeck.

 

Unter dem Namen Ensemble 87 erweiterte sich das Xenon Saxophonquartett um Krisztián Palágyi (Akkordeon) und Sergey Markin (Klavier) zu einem Tangosextett und wurde damit für die prestigeträchtige Konzertreihe „Best of NRW“ 2016/2017 auserwählt.

Mit Auftritten im Radio (WDR Campus Tour 2011, WDR Open Auditions 2013, WDR TonArt 2014, Oktober 2014 live bei WDR3 Tonart, September 2015 live bei WDR 3 Kölner Musiknacht) ergänzt Adrian Durm seine Konzerttätigkeit.

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© 2018 by Adrian Durm; photo by Ira Weinrauch and dyod.be